| Heinrich-Hecht-Weg Expedition 2001 |
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![]() Salzkofelhütte |
Die Salzkofelhütte (1987m) ist eine richtig schöne, urige Hütte mit alten, derben Holzbalken innen und außen. Zunächst ordern wir bei den freundlichen Wirtsleuten ein Bier, und genießen die Aussicht. Leider ist es ziemlich diesig, aber immerhin ist in der Ferne noch deutlich der mächtige 2863m hohe Triglav auszumachen, der höchste Gipfel der schon in Slowenien gelegenen Julischen Alpen.
Wir bekommen eine Einladung zu Hüttenzauber und
Schrammelmusik. Dankend lehnen wir ab, da uns der Sinn noch nach
Höherem steht. Der Salzkofelgipfel wartet noch auf uns.
Später erfahren wir dann noch, dass man an diesem Tag mit
dem Auto bis fast an die Hütte heranfahren kann.
Aber das machen natürlich nur Warmduscher!
Gerne hätten wir allerdings auch mit den Österreichern
ein bisschen gefeiert. Aber wenn die Lait unter sich sind, wird's
mit dem Verstehen der Sprache schon schwieriger- und wenn dann auch
noch einige Bier und Obstler dazukommen ... mann-o-mann! Da
erscheint dann gälisch wie hochdeutsch.
![]() Gipfelaufbau Salzkofel |
Unter Einsatz einiger Überredungskünste und Drohungen
(Kon: "Dann gehe ich eben alleine hoch") gelingt es,
unseren Gipfelstürmer Paule (zur Erinnerung: Wilseder
Berg - 169m) von seinem Bier und dem gemütlichen
Plätzchen loszureißen.
Wir lassen unser Gepäck bei den Wirtsleuten zurück,
machen uns auf den Weg und treffen unweit von der Hütte noch
auf einen Hubschrauberlandeplatz, wo man sich kostenlos (?)
abholen lassen kann, wenn man seine Kräfte überschätzt
hat oder mit Sandalen ins Hochgebirge aufgebrochen und anschließend
abgestürzt ist.
Wieder geht es über Wiesen bald an einer Herde Rindviecher vorbei,
deren Glockengeläut uns von nun an begleitet. Immer wieder sieht
man das Gipfelkreuz, das doch so nah zu sein scheint. Dann führt
der Steig durch den Gipfelfels in vielen Kehren hinauf bis zu einem
letzten Steilstück direkt unterhalb des Gipfels. Hier erleichtern
die angebrachten Stahlseile das Überwinden der letzten Meter.
![]() Gipfel Salzkofel (2498m) Vergrößerung |
Geschafft, wir sind oben. Die Abendsonne taucht die Silhouette der Berge in ein warmes Licht. Es ist kaum windig. Eine Atmosphäre von Ruhe und Abgeschiedenheit.
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